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Kritiken Zu Feuermal  Bücher  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

»Ist unser Informant in Göteborg zuverlässig? Nicht dass wir hier den halben Tag rumhängen, ohne dass dieser Murăd Paša überhaupt an Bord ist!«

 

Sie will gerade das Fenster wie-
der schließen, als wie aus dem Nichts zwei Männer hinter dem Fahrradständerhäuschen auftauchen und
zur ersten Einstiegstür stürmen.

 

Das Bein gleitet langsam zurück ins Moorwasser. Er beißt sich auf die Zähne. Kalter Schweiß steht ihm auf der Stirn.

                                     

 

 

 

NDR - Schleswig-Holstein Magazin

Der Roman "Feuermal" ist nicht nur flott und spannend geschrieben, sondern hat für Schleswig-Holsteiner natürlich auch einen besonderen Reiz, wenn Orte wie Oster-Ohrstedt und Mildstedt genannt werden. Regionale Krimis sind zugleich so etwas wie Heimatromane der Gegenwart.

 

 

Kulturkurier Deutschlandfunk

Der 11. September 2001 und seine Folgen, Terrorismus, Islamfeindlichkeit, Kriminalität unter Migranten, … - zahlreiche Themen, die unsere Lebenswirklichkeit aktuell berühren, hat Wimmer Wilkenloh (*1948, mit seinem ersten Krimi Hätschelkind bekannt geworden) in seinem aktuellen Roman verarbeitet. Doch der Rahmen von Feuermal ist viel weiter gesteckt, sowohl räumlich als auch zeitlich, wenn z.B. auch die Invasion der türkischen Armee in Zypern 1974 einbezogen wird. Kommissar Jan Swensen sucht im Buddhismus und der Meditation die Ruhe, die ihm dieser Fall, der mit einer abgehackten Hand im türkischen Kulturzentrum beginnt, eigentlich nicht lässt. Auch wenn die Übersetzung fremdsprachiger Begriffe in Klammern im Text manchmal störend ist, vermittelt der Autor doch neben einer spannenden Krimihandlung auch eine ganze Menge Wissen über Glaubensminderheiten in Deutschland. (vorgestellt am 24.08.2006)

 

 

Lausitzer Rundschau

„…Der Autor versucht mit seinem äußerst spannenden Thriller die Hintergründe heutiger Auseinandersetzungen in der Welt zu beleuchten und ahnte beim Schreiben wahrscheinlich gar nicht, wie dicht er angesichts der jüngsten Ereignisse – „Kofferbomber“ von Kiel – an der Realität dran war.“

 

 

Kieler Nachrichten

„…gut recherchiert…“

 

 

Titel- Magazin

 „…Faktisch genau verarbeitet Wilkenloh in seinem Kriminalroman die Anschläge und Folgen vom 11. September 2001. Auf der Tatsache der seinerseits im Norden lebenden Attentäter baut er seine Story auf, die – wenngleich Fiktion – zu einem großen Teil von den damaligen Gefühlen und Befürchtungen getragen wird. Wie die Angst vor einer terroristischen Attacke mittels Selbstmordbombern oder Virenanschläge einerseits und die Furcht vor einem Vergeltungskrieg durch die Amerikaner anderseits auch im Alltag der Provinz Fuß fasste, davon erzählt Wilkenloh…

 

…Spannung wird durch das Vorwissen der Lesenden erzeugt. Wilkenloh verwebt geschickt das Unwissen der Ermittelnden mit der Ignoranz der Normalbürger gegenüber dem Leben von Menschen, denen eine parallele Existenz erlaubt, aber eine eigene differenzierte Kultur und Geschichte zumeist abgesprochen wird...“ 

 

 

Barbara Keller/ berlinkriminell

Es ist der 11. September 2001, als der Husumer Kriminalhauptkommissar Jan Swensen in himmelblauen Gewässern der Türkei schnorchelt. Zusammen mit seiner nicht angetrauten Freundin genießt der 49-Jährige seinen Jahresurlaub. Jedenfalls bis dahin. Denn als auch sie die Schreckensnachricht vom Doppelanschlag auf die Twintowers erreicht, ist es mit der Seelenruhe vorüber. Zurück auf Arbeit bekommt es Swensen mit einer herrenlosen Hand aus mediterranen Gefilden und einem Toten aus Tunesien zu tun.

…Was die Kripo jedoch nicht ahnt: auf welch dramatische Weise das blutige Erbe aus Zypernkonflikt (1970er), Krieg in Afghanistan (1980er) seine infernalen Spuren bis in den Big Apple und auch in die heimische Nordseeprovinz trägt.

Fazit: Wimmer Wilkenlohs großes Krimithema ist dieses Mal der Show Down des 11. Septembers 2001 und seine global lokalen Folgen. Folgen Sie dem Welterklärer Swensen durch seine Ermittlungen und genießen Sie einen spannenden Politthriller.