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Bücher Hungergeist  

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Hungergeist, der sechste Fall

Die Vorgeschichte:

In dem russischen Museum „Eremitage“ in Sankt Petersburg verschwinden diverse Stücke aus der Kunstsammlung. Die Beutestücke erreichen auf einem Stückgutschiff Rotterdam. Der Kaufpreis wird auf dem gleichen Weg in bar wieder zurück in das ehemalige Leningrad geschafft. Der Frachter gerät in einem fürchterlichen Sturm vor der Rütergat-Tonne und läuft auf Sand. Die Crew des Krabbenkutters „Rungholt“ findet das Rettungsboot des Havaristen mit einem toten Seemann und einem Seesack......

Die Story:

Über zwei Millionen Euro befinden sich in dem Seesack. Jetzt werden Begehrlichkeiten geweckt, die den betroffenen Familien vor schier unüberwindbare Probleme stellen. Plötzlich geraten Sie in einen Sog, dem niemand standhalten kann. Auf der einen Seite die nordfriesischen Ermittler, ferner die persönliche Gier und dann stehen plötzlich undurchsichtige Männer vor deren Häusern.

Fazit:

Der so belanglos beginnende Roman entwickelt einen Sog, dem sich kein Leser(inn) entziehen kann. Bis zu dem grandiosen Finale am Eidersperrwerk. Spannung pur!

"Wir Insulaner" 



Mit viel Lokalkolorit, eingebettet in die Sagenwelt der Nordsee kommt dieser spannende Kriminalroman daher.
Doch ganz wirklichkeitsnah und aktuell ermitteln Jan Swensen und seine Kollegen international. Natürlich lässt auch diesmal den Hauptkommissar sein buddhistischer Spürsinn nicht im Stich.
Die Verknüpfung von Meer, Schifffahrt, Mythen und Spannung gelingt dem Autoren mühelos.
Der Stil verändert sich ebenso: knapp und kurz in Fakten – prosaisch in den illustren Beschreibungen der außergewöhnlichen sagenhaften Träume und Wünsche der Seeleute.
Atmosphärisch dicht und ein Genuss für Alltagsphilosophen und Krimiliebhaber

www.erlesen.ch - Heike Suter

 






Moin, Herr Wilkenloh,
gerade haben wir auf einem Ankerplatz vor der Nordost-Sardinischen Küste Ihr Buch "Hungergeist" "verspeist". Wir sind total eingetaucht in Ihren Krimi und haben unsere derzeitige Umgebung fast ausgeblendet. Die Landschaft, die Orte und das Wetter sind uns sehr vertraut, denn wir wohnen in Kating, nicht Tating (Seite 466 und 467). Wenn wir im Mai zurückkehren, werden wir mal wieder eine Radtour zum Boot im Katinger Wald unternehmen, einen Spaten sicher dabei.
Windige Grüße
von Gisela und Peter Vietheer, SY Comodo


Leserbrief:
"Gelesen" ist sicher der falsche Ausdruck, ich hab es in zwei halben Tagen in einem Rutsch gelesen, konnte es einfach nicht mehr beiseitelegen- was bei mir, der immer 2 -3 Bücher paraell liest, eher selten ist. Es war zu packend!
Die Spannung spielt sich ja von allem in der Entwicklung der Charaktere wieder, was macht das Geld, die Aussicht auf ein anderes Leben, mit den Protagonisten, da lassen Sie dem Leser keine Chance, sich zurückzulegen und "zuzuschauen".

Ich möchte Ihnen gerne auch sagen, wie sehr ich Ihre ausgefeilte Sprache bewundere, ich bin immer wieder erschüttert, was man im Krimgenre teilweise präsentiert bekommt als Leser, durchaus auch in Büchern, die gut besprochen waren.

Und das zweite, was ich bewundere, ist das unglaubliche Detailwissen, das Sie in Ihre Bücher jeweils einbringen, da müssen im Vorfeld sicher viele Dateien angelegt sein, um das jeweils für Sie ja sicher auch nicht bekannte Gebiet, in dem die Thematik angesiedelt ist, kompetent dazustellen.

Mit einem Satz- Großes Kompliment für ein gelungenes Buch, die Frage, wann der nächste kommt, verkneife ich mir lieber!